Mercedes EQC – Alles was Du wissen musst

Mercedes EQC - der erste Mercedes-Benz der Produkt- und Technologiemarke EQ. Weltpremiere Stockholm 2018.;Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2 Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig* The new Mercedes-Benz EQC - the first Mercedes-Benz under the product and technology brand EQ. World Premiere Stockholm 2018.;combined power consumption: 22.2 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km, provisional*

Bevor ich den Beitrag beginne möchte ich euch allen erst mal ein Frohes Neues Jahr 2019 wünschen! Viel Gesundheit und natürlich auch viel Glück. Das Jahr hat neu angefangen und mit etwas neuem möchte ich auch diesen Beitrag starten. Genauer gesagt geht es um den Mercedes-Benz EQC. Ich habe bereits über den EQC und die Erprobung berichtet. Im September war es dann so weit. Der EQC ist fertig und wurde offiziell vorgestellt. Hier nun also mein Beitrag zum EQC. Das Thema Elektromobilität ist sehr komplex, dennoch versuche ich mich in dem Beitrag hier relativ kurz zu fassen. So let’s get started!

Die Marke EQ

Viele Fragen sich wie der Name EQ überhaupt zustande kommt und woraus er sich zusammensetzt. EQ wie „Electric Intelligence“. Das Ganze ist abgeleitet von den Mercedes-Benz Markenwerten „Emotion“ und „Intelligenz“. Diese Werte sollten allen Mercedes Kunden bekannt sein. Das Wort Intelligenz oder zu Englisch „Intelligent“ findet oftmals in den Assistenzsystemen Anwendung. Beispielsweise beim „Intelligent Light System (ILS)“ oder der Intelligent Driving Assistant. Der EQC ist das erste Fahrzeug und ein Teil einer wachsenden Familie von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen bei Mercedes-Benz. Die Reichweite soll laut NEFZ über 450 Kilometer betragen.

Mercedes EQC - der erste Mercedes-Benz der Produkt- und Technologiemarke EQ. Weltpremiere Stockholm 2018.;Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2 Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig* The new Mercedes-Benz EQC - the first Mercedes-Benz under the product and technology brand EQ. World Premiere Stockholm 2018.;combined power consumption: 22.2 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km, provisional*
© DaimlerAG
Mercedes EQC - der erste Mercedes-Benz der Produkt- und Technologiemarke EQ. Weltpremiere Stockholm 2018.;Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2 Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig* The new Mercedes-Benz EQC - the first Mercedes-Benz under the product and technology brand EQ. World Premiere Stockholm 2018.;combined power consumption: 22.2 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km, provisional*
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Ist der Mercedes EQC ein Raumschiff?

Viele voll Elektrische Fahrzeuge sehen aus wie ein Raumschiff. Große Displays, totales Zukunftsdesign und damit für die meisten Kunden einfach unattraktiv. Der EQC ist das tatsächlich nicht. Die langgezogene Silhouette des EQC wirkt sehr Sportlich und drückt eine Art „vortrieb“ im Stand aus. Die große Black-Panel-Fläche ziert als prägnantes Merkmal die Front. Im Innenraum findet man weiterhin den gewohnten Luxus in einem Mercedes-Benz Fahrzeug. Kein übertriebenes Design. Dennoch ist der Anblick neuartig.

Mercedes EQC - der erste Mercedes-Benz der Produkt- und Technologiemarke EQ. Weltpremiere Stockholm 2018.;Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2 Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig* The new Mercedes-Benz EQC - the first Mercedes-Benz under the product and technology brand EQ. World Premiere Stockholm 2018.;combined power consumption: 22.2 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km, provisional*
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Spaß mit einem Elektroauto?

Elektroautos sind bekannt für die unglaubliche Fahrdynamik. Auch der EQC bildet da keine Ausnahme. An der Vorder- und Hinterachse befindet sich je ein kompakter elektrischer Antriebsstrang. Insgesamt bringen diese 300 kW Leistung auf. Dank dem Allrad lässt sich der voll elektrische SUV total souverän fahren. Die Fahrprogramme bleiben auch weiterhin bestehen. Das hat den Vorteil das man total unterschiedliche Charakteristiken in nur einem Fahrzeug hat. Die Schaltwippen hinter dem Lenkrad nutzt man nun um die Rekuperation einzustellen. Möchte man stärker Rekuperieren so „schaltet man hoch“. Das gleiche gilt in die umgekehrte Richtung.

Mercedes EQC - der erste Mercedes-Benz der Produkt- und Technologiemarke EQ. Weltpremiere Stockholm 2018.;Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2 Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig* The new Mercedes-Benz EQC - the first Mercedes-Benz under the product and technology brand EQ. World Premiere Stockholm 2018.;combined power consumption: 22.2 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km, provisional*
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Und was kann der Mercedes EQC sonst noch so?

Der EQC kommt natürlich auch weiterhin noch aus dem Hause Mercedes-Benz. Heißt also, er profitiert auch von allen Entwicklungen die Mercedes-Benz macht. So kommt er unter anderem mit der jüngsten Generation der Fahrassistenz-Systeme mit neuen Funktionen beim Stau-Management. Auch den Sicherheitsanforderungen wird der EQC gerecht (hierzu später mehr). Außerdem erfüllt er alle besonders strengen Vorgaben für die Batterie und für alle Bauteile, die Strom führen. Scheibenkratzen im Winter und Schwitzen im Sommer gehört dank der Vorklimatisierung der Vergangenheit an. Als Multimediasystem besitzt der EQC das MBUX mit einigen EQ spezifischen Inhalten. Die Batterie wird von ACCUMOTIVE gefertigt. ACCUMOTIVE ist ein Daimler Tochterunternehmen in Deutschland.

Mercedes EQC - der erste Mercedes-Benz der Produkt- und Technologiemarke EQ. Weltpremiere Stockholm 2018.;Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2 Emissionen kombiniert: 0 g/km, Angaben vorläufig* The new Mercedes-Benz EQC - the first Mercedes-Benz under the product and technology brand EQ. World Premiere Stockholm 2018.;combined power consumption: 22.2 kWh/100 km; combined CO2 emissions: 0 g/km, provisional*
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Die Sicherheit im EQC

Wie oben angesprochen möchte ich eben noch einmal über die Sicherheit im EQC sprechen. Wenn es um das Thema Sicherheit in einem Elektroauto geht spalten sich meist die Meinungen. Gerade bei einem Unfall mit einem Elektroauto ist nicht zu scherzen. Wenn so eine Batterie einmal brennt, dann brennt sie. Viel Glück beim Löschen. Ich bin kein Brandexperte – bei weitem nicht. Dennoch ist mit so einem Lithium Ionen Brand nicht wirklich zu spaßen. Wenn es brennt, dann brennt es nun mal. Wir schauen nun mal, was Mercedes-Benz bei der Entwicklung des EQC gemacht hat um ihn Sicher zu machen.

Mercedes EQC - Crash-Erprobung im Mercedes-Benz Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) in Sindelfingen. // Mercedes-Benz EQC: Crash-testing at the Mercedes-Benz Technology Centre for Vehicle Safety (TFS) in Sindelfingen.
© DaimlerAG

Die Unfallsicherheit des EQC wurde im Mercedes-Benz Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS), dem modernsten Crashtest-Zentrum der Welt, validiert. Hier werden unter anderem auch Prototypen mit großen Elektrobatterien unter harten Crashbedingungen getestet. Entstanden ist ein Bünden al konstruktiven Maßnahmen, die für das hohe Crashsicherheitsniveau des EQC sorgen.

Mercedes EQC - Crash-Erprobung im Mercedes-Benz Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) in Sindelfingen. // Mercedes-Benz EQC: Crash-testing at the Mercedes-Benz Technology Centre for Vehicle Safety (TFS) in Sindelfingen.
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Es wurde ein Hilfsrahmen um die im Vorderwagen untergebrachten Antriebskomponenten entwickelt. Dieser stützt die Einheit über die bewährten Aufnahmepunkte ab. Die Batterie wird ebenfalls von einem stabilen Rahmen mit integrierter Crashstruktur umschlossen. Zwischen dem Rahmen und der Batterie sind Verformungselemente verbaut, die bei einem Seitenaufprall die Kräfte aufnehmen können und so die Batterie vor einem starken „Schlag“ schützen können. Die Batterie wird durch ein Batterieschutzschild vor dem Eindringen von Fremdkörpern in den Energiespeicher geschützt.

Das Hochvolt-System

Das Hochvolt-System wird bei einem schweren Unfall automatisch abgeschaltet. Dabei unterscheidet man in eine reversiblen und irreversiblen Abschaltung. Beim Abschalten sinkt die Spannung im genannten Hochvolt-System in kürzester Zeit unterhalb die sicherheitsrelevante Spannungsgrenze. Zu dem Sicherheitskonzept des Hochvolts-Sicherheitssystem gehört auch die automatische Abschaltung des Ladevorgangs, wenn im Stand während des Schnellladens ein Aufprall erkannt wird. Für die Rettungskräfte gibt es zusätzlich auch noch Trennstellen, an denen sie das Hochvolt-System deaktivieren können. Auch die Batterie an sich wurde bis ins kleinste Detail getestet. Darunter zählt das Batterieverhalten bei Stoßbelastung und beim Eindringen von Fremdkörpern. Außerdem wurde die Überhitzung und Überladung simuliert.

Mercedes EQC - EQ Sessions und Expertengespräche in der Nacka Strandsmässan. Stockholm 2018 The new Mercedes-Benz EQC - EQ Sessions and expert talks at the Nacka Strandsmässan. Stockholm 2018
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Mercedes EQC - Vorbereitung der Crash-Erprobung des Mercedes-Benz EQC im Mercedes-Benz Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) in Sindelfingen. // Preparation of the crash test of the Mercedes-Benz EQC at the Mercedes-Benz Technology Centre for Vehicle Safety (TFS) in Sindelfingen.
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Außerdem gibt es weitere Insassenschutz-Systeme. Darunter zählt die pyrotechnische Gurtstraffung sowie die Windowbags zwischen A-,B- und C-Säulen für den Kopfbereich von Fahrer, Beifahrer sowie den außen sitzenden Fondpassagieren. Selbstverständlich gibt es auch die ISOFIX Kindersitzverankerung. Auch die Airbags für Fahrer und Beifahrer für den schweren Frontaufprall sind vorhanden. Der Airbag für den Beifahrer ist zweistufig und zeitversetzt Auslösbar. Für den Fahrer gibt es ein Kneebag.

Serienmäßige Schutzsysteme

Weiterhin sind die Serienmäßigen Systeme auch im Mercedes EQC verbaut.

  • Automatische Aktivierung des Mercedes-Benz Notrufs, um Standort und Notfalllage zu übermitteln und den Rettungsprozess einzuleiten.
  • Abschalten des Hochvoltsystems
  • Aktivieren der Warnblinkanlage zur Unfallstellenabsicherung
  • Einschalten der Innenbeleuchtung
  • Absenken der vorderen Seitenscheiben zur Entlüftung im Falle einer Airbag-Auslösung
  • Öffnen der Zentralverriegelung
  • Anheben der elektrisch verstellbaren Lenksäule
  • Senden einer erkannten Pannen- und Unfallsituation an die Car-to-X Kommunikation und an das Mercedes-Benz Servicecenter
  • Ein Rettungs-Sticker verweist direkt auf das Rettungsdatenblatt des Fahrzeugs. Dafür werden QR-Code-Aufkleber im Ladedeckel und an der gegenüberliegenden B-Säule in den Fahrzeugen angebracht. Im Ernstfall können Einsatzkräfte den QR-Code mit einem Smartphone oder Tablat-PC abscannen und gelangen so schnell und zuverlässig zum passenden Rettungsdatenblatt, das eine Rettung erleichtert.
  • Eine Rescue Assist App für Smartphones und Tablets enthält neben den Rettungsdatenblättern auch dreidimensionale Ansichten des Fahrzeugs – nun auch offline, falls am Unfallort kein Mobilnetz zur Verfügung steht.

Fazit

Es ist Wahnsinnig was Mercedes da wieder Entwickelt hat. Ich bin begeistert. Ich bin einfach nur begeistert. Spannend wird es den ersten EQC auf der Straße zu sehen. Bisher blieben es leider nur Bilder. Die Entwicklung des EQC hat mich beeindruckt. Jede einzelne Entwicklungsstufe zu verfolgen und zu verstehen was da passiert war wahnsinnig. Ich hoffe euch hat diese kleine „Reihe“ auch so gut gefallen wie mir.

Nun ein riesiges Dankeschön an Daimler für die Bereitstellung des Materials. Die Bilder stammen von Daimler.

Danke für Eure Aufmerksamkeit, schaut auf Instagram vorbei, wir sehen uns beim nächsten Beitrag!